16. Januar 2008

Knut, Flocke und ich ...

Knut, wie er lebt, was ich von ihm halte und was wer ist eigentlich Flocke?

Der kleine, süße Knut. Alle mögen ihn. Ich nicht. Es gibt viele andere Leute auch, die ihn nicht mögen, aber ich habe persönliche Probleme mit ihm. Sollte ich besser sagen, dass ich diese Probleme mit ihm hatte? Bei allen, die Knut noch nie so richtig gemocht haben, wird sofort ein Licht aufgehen: Der "neue Knut", übrigens weiblich und Flocke genannt, ist jetzt voll im Trend. Alle die sich diesem Trend nicht anschließen, die werden einfach davon überrollt.

Nirgends ist man mehr sicher. Schaltet man den Fernseher an, liest Zeitung, überall ist er, Knut . Durch "Connections" habe ich mitbekommen, dass die U-Bahn-Schläger, die kursieren zurzeit auch durch jede Zeitung, jedoch mit sinkender Tendenz, haben einfach nur ihre Kopfhörer zu Hause vergessen. Also mussten sie ihr Handy laut machen, wer haltet es schon mehrere Minuten, ja ganze Minuten, ohne Musik aus. Der alte Mann kam zu ihnen und meinte ganz argwöhnisch, dass sie sich doch mal ein Beispiel an Flocke nehmen sollten. Den Rest der Geschichte kennt ihr ja. Nun gut, vielleicht ist es nicht ganz so abgelaufen und vielleicht sollte man auch darüber keine "Oronie" betreiben, aber das ganze ist mir sehr suspekt. Ein guter Freund beschrieb unseren lieben Knut als "Zeckenfänger", als wäre dies schon nicht genug, setzte er noch den Begriff "Plüsch-Ratte" ein, sofort waren Zwölf Leute um ihn und zwangen ihn, sich zu entschuldigen. Natürlich tat er dies nicht. Wir waren sehr glücklich, vorerst zumindest, dass ein alter Mann, er hatte typische "U-Bahn geschlagener"-Symptome, die Polizei gerufen hatte. Leider mussten wir feststellen, dass sogar die Polizei durch Knut beeinflussbar geworden war. So weit ist es in unserem freien Land gekommen. Als er sich immer noch weigerte sich zu entschuldigen, nahmen sie ihn mit auf das Revier. Er verbrachte die Nacht dort. Am nächsten Tag, ließen sie ihn frei, sie hatten auch keine andere Wahl, denn er blieb hartnäckig. Er wird immer noch vom Bundesnachrichtendienst abgehört. Ich bin wirklich stolz auf ihn. Leider ist es sehr schwer geworden etwas mit ihm zu unternehmen, er ist ja nun offizieller "Knut-Hasser" geworden und wird deshalb unhöflich angeredet, wenn überhaupt, denn die Blicke sagen auch sehr viel. Letztens sprach ihn eine Frau darauf an. Als er sich weigerte, Knut als süßes "Dings" zu sehen, wurde sie sauer, fing an zu brüllen und wollte wissen, was wir von ihr wollten und dass wieder die "alte Schule" eingeführt werden sollte. Damit meinte sie wohl die Trennung von U-Bahn-Sitzen, Kassen im Aldi und die "Dixi"-Klos. Knuts Freunde hier, Knut-Hasser da.
Bevor ich mich hier zu sehr vertiefe, komme ich lieber zu dem, was ich eigentlich vor hatte. Ich habe nämlich ein Gespräch mitbekommen. Ihr werdet das bestimmt interessant finden. Es geht, wie nicht anders zu erwarten war, um Knut und Flocke.
Mir war es gelungen, durch eine halsbrecherische Aktion in den Lüftungsschacht in Knuts Haus zu gelangen. Die Kunst war es, Knuts Zimmer aufzuspüren. Glücklicherweise hatte ich den Kompass X in meinem W850i eingebaut, deshalb war es einigermaßen möglich, mich in den Schächten zurechtzufinden.
Nach einigem hin und her war ich vor einem kleinen Gitter, wäre beinahe vorbeigekrabbelt, angelangt. Nur ein tiefes brummen und ein extrem helles Licht verrieten mir, dass ich hier richtig war. Durch das Gitter unter mir sah ich ein Zimmer, welches man nur von Prominenten Menschen kennt. Ein riesiger Spiegel, viele Kostüme, der größte Teil weiß, womöglich Bärenfell, und viele, viele Lichter, die den ganzen Raum in ein helles etwas verwandelten, so das alles glitzerte und sich im vollen Glanz von seiner besten Seite zeigen konnte. Die Wände, die ich erkennen konnte, denn das Gitter war doch etwas klein geraten, waren mit Bildern geschmückt, auf denen immer das gleiche Motiv, immer und immer wieder das gleiche Motiv zu erkennen war. Die Positionen und der Hintergrund waren von Bild zu Bild eigentlich immer dieselben. Auf jedem dieser Bilder war ein Eisbär drauf, auf einigen etwas größer, doch die meisten zeigten ein Jungtier. Genau jenes, wofür ich meinen Freund, das Samuraischwert, mitgenommen hatte, was ich an meiner Brust geheftet hatte. Plötzlich hörte ich wieder dieses ominöse Brummen und mein Blick fiel auf den einzigen Stuhl im Raum. Darauf war ein Eisbär, Beine verschränkt und auf dem Tisch vor dem Spiegel liegend, einen dicken Bauch, bequem ausgebreitet, der Stuhl musste aus Titan sein, schien er da zu schlafen. Es lagen einige Bier- und Vodkaflaschen neben ihm, doch das war nichts im Vergleich zu den Flaschen und Dosen, die unter dem Stuhl lagen. Ich wurde von einem klopfen unterbrochen, genauso wie Knut. Er fiel vom Stuhl. Ich versuchte anhand des Geräusches, was natürlich durch die Flaschen und Dosen verstärkt wurde, auszumachen, wie sehr dieser Sturz aus dieser lebensgefährlichen Höhe, weniger als ein halber Meter, weh getan haben musste. Der Eisbär stand sofort auf, schaute bestätigend, durch ein zu zwinkern seines Spiegelbildes und zupfte sich hier und da noch ein Haare zurecht.
"Herein", brummte er.
Ein Mann mit einem Tablett, auf dem Kaffee, Milch und Zucker war, betrat den Raum. Er ging sanftmütig vor den Eisbären, stellte das Tablett auf den Tisch vor dem süßen Knut, schenkte ihm Kaffee ein, warf einen pingelichst genau abgemessenen Schluck Milch hinein, dazu sieben Würfel Zucker. Er stellte den Kaffee auf den Tisch, machte einen Knicks und wartete gespannt. Knut schaute ihn an, brummte ihn an, nahm die Kaffeetasse, nahm einen Schluck. Die nächsten kaltblütigen Aktionen geschahen in Sekundenschnelle: Knut spuckte den Kaffee in das Gesicht des Mannes, warf die Kaffeetasse gegen die Wand und schrie: "Nennst du das etwa Kaffee? Kaffee?? Gesöff, so nenne ich das. Zu heiß, zu wenig Zucker, das kannst du den Zebras geben, dem ganzen anderen Mistvieh." und schlug plötzlich zu, schlug den Mann, der etwa zwei Köpfe kleiner war als er, ins Gesicht. Der Mann flog knapp drei Meter zurück, richtete sich aber sofort auf, holte aus und ... Fortsetzung folgt.

Der Post wird leider zu lang. Ich kann euch aber versprechen, dass die Fortsetzung bald kommt, denn ich habe den größten Teil schon geschrieben.

Also, bis bald

Liebe Grüße, und immer schön clean bleiben.
Master-F-

Es waren seltsamerweise einige Fehler drinnen. Ein Danke an Smail, der mir den Hinweis gab.

14. Januar 2008

"Ich bin ein Star, holt mich hier raus!"

Hallo, ich möchte ein wenig .. Spaß



Nun, denn ...

Es kommt so weit, dass ich auf Kosten anderer Schlafe. Nicht verkrampfen .. mir wurde sogar ein Kissen gegeben.

Man schreibt das Jahr 2008, damals sind die Menschen noch mit Bus und Sbahnen gefahren, so hab ich mir auch davon Gebrauch gemacht und bin zu meinem .. Camp gefahren. Mehr darf ich leider über meinem Aufenthaltsort nicht sagen. Nun gut, es kitzelt mich jetzt doch .. es war mal ein .. Hotel.
Es "war" einmal, dass hört sich jetzt schon fast wie ein Märchen an.

Dort angekommen, gibts es erst mal eine Eingangshalle mit einigen Sitzmöglichkeiten und Zeitungen.
Nach dem du ein Zettel ausgefüllt hast wurde dir ein Schlüssel gegeben. Die Zimmer sind recht .. klein, es ist nur Platz für 2 Personen. Nun denn.

Auch schon recht bald gabs Essen. Unten standen die Leute schon reihe .. Alles verlief normal.
Jedoch hab ich mich ungewohl gefühlt. Waren es die Leute oder lag es an diesem Ort.
Es war eine unbeschreibliche Aura, die so langsam in die Schuhe stieg ( Ich rede nicht von der Kälte, wenn man Chucks an hat). Nach dem Essen gabs gleich eine Rede. Hier wurde uns gesagt was uns erwartet. Auch diese geheimen Pläne darf ich nicht weiter sagen. Nicht solange .. ich hier bin.

Meine "Kollegen" sind alle aus dem selben Plastik geschnitzt, wie soll ich sagen, .. deutsche.
Bier und ein dreckiges Lachen muss jeder in der Tasche haben und wenn jemand 2 Taschen hat, dann noch Glimmstängel. (Auch Kippen umgangssprachling genannt)

Zurück zur Rede. Uns wurde ein breites Spektrum an Freitzeitmöglichkeit angeboten, darunter auch Tischtennis. Desweiteren gibts es hier 5 Kickertische, aber keinen Billardtisch. Eine Kegelbahn und ein Tisch mit 15 Braunen Flaschen Gerstensaft.
Ein Musikraum und noch anderen Schnickschnack.
Wie ich gerade mitbekommen habe gibts noch nen Pokerkoffer. Ich höre soeben die Chips schon auf den Tisch klimplern. Das schmutzige klimpern der Chips wird natürlich durch gegröhle von verschwieden Hälsen unteschrichen, manchmal sogar umrahmt. Wenn ihr versteht was ich meine..... Die Kids sitzen 3 Meter weiter in der großen Eingangshalle und zocken soeben auf Hab und Gut. (umgangssprachlich auch, um Kröten)

Noch kurz zu meinem jetztigen Aufenthaltsort, ich sitze im Internet"Cafe".. ich betone hier auch "Cafe" .. denn es gibt hier gar keinen Kaffee. Auch wenn es einen geben würde, würde ich keinen trinken, aber ich muss das trotzdem scharf kritisieren. Wo wir schon bei Kritik sind.
Die Tastatur ist so was von Doooooof. Es kommt mir vor als ob die Tastatur vor mir, mit Füßen benutzt worden ist. Wie eklig. Ganz schlimm ist die Leertaste. Man muss die fünf mal betätigen. Ich betone auf "muss".

Oh, ya. Es gab noch einen zweiten Unterricht. Den konnte man sich aussuchen. Man hatte 3 Unterrichtsgänge zur Auswahl. Die Erste war "Zivil-Courage". Ya, ich weiß ich hab mir auch gedacht.. "Aha..?". Die zweite Nr. war, ahhm ich weiß es nicht mehr. Auf jedenfall hat der Kerl über Poltik geredet und auf dem Overheadprojektur war eine "Der Spiegel" Titelbildseite. Das hat mir gereicht und ich habe die Sitzung verlassen.In dem letzen Raum bekam ich als aller erstes "Google" zu lesen. Dachte mir cool.
Nun denn der Kerl, der die ganze Soße geleitet hat war auch sehr seltsam. "Google-Maschine zur Geld-Maschine" und lauter solche Bücher hatte er dabei. Weiter musste er auch die ganze Zeit erzählen das er auf den Rock der ´60er steht. Daraufhin hat er sogar eine Folio mit diversen Rockstars aus den 60ern aufgelegt und uns raten lassen wer wer ist.

Zwischen durch kam auch mal eine Folie, die ein Umfragergebnis beinhaltete. "Was ist dir am Lebens am meisten wichtig?"

Es gab ca. 15 Antwortmöglichkeiten

Die Antwort mit den wenigesten Stimmen war "Poltisch aktiv sein"
gleich gefolgt von der Antwortoption "Meine Relgion, der feste Glaube" (Auf Platz "Vorletzter")
Zu den Spitzenreitern gehörte Geld so wie anderen Materielle Bedürfnisse, Spaß und Erfolg. So schnell geht das, von Google zu den 60ern und davon weiter zum Sinn des Lebens. Eigtentlich sollte es um Medien, Werbung, Markting und Internet gehen.

Hallo Deutschland. Kurz nebenbei, Christentum in Jahre 2008. Wer an Gott glaubt wird ausgelacht.

Ich weiß es auch nicht. Ich denke ich bin fertig. Vielleicht mit meinen Gedanken, aber ich denke eher doch mit was anderem.

Danke das ihr das gelesen habt.

Ya, ich meine DICH !!


Alle Tippfehler sind wegen der Tastatur.

Ich bitte hinterlasst mir eine Komment. (es kostet nichts)

obewohl doch Zeit, Zeit ist Geld -_-

Ich hoffe ich bin es euch wert. *_*

11. Januar 2008

Hübsch, dieses "Gar kein Internet"!

Liebes elektronisches, höchst unpersönliches und öffentliches Tagebuch,

ich bin ein schlechter Mensch. Auch wenn ich es mir fest vorgenommen hatte, einen neuen Eintrag zu verfassen, ist es mir leider nicht gelungen, dies früher in die Tat umzusetzen. Ich bin ein ganz ein böser, böser Bub. :-(

Nun möchte ich aber gleich mit dem Thema weitermachen, an dem wir letztes mal stehengeblieben waren. Meine große Liebe.
Hier muss ich gleich mal wieder eine kleine Pause einlegen, bevor wir überhaupt mit dem Thema anfangen, denn ich muss dir etwas anvertrauen, bevor ich hier fortfahren kann. Ich möchte dir erklären, wie sehr ich dir vertraue. Ich weiß ganz genau, dass du solche geheimen und höchst peinlichen Informationen nicht weitergeben wirst. Ich vertraue dir, mehr brauche ich nicht zu sagen. Enttäusche mich bitte nicht.
Gut, weiter geht es. In wen habe ich mich denn nun verliebt? Natürlich in die Frau K. Die Frau K. mit der unheimlich süßen Stimme. Ich fange mal ganz von vorne an. Es ist der 28.12.2007. Ich stehe morgens auf, ich möchte ins Internet. Logisch, das haben "Computerfreaks" so an sich. Das erste was sie morgens machen? Computer anschalten versteht sich praktischerweise von selbst. Danach öffnen sie ihren Browser, es gehen natürlich gleich mehrere Tabs auf. E-Mails, Lokalisten Nachrichten und Orkut Scraps sind wohl die ersten Dinge, die solch ein Freak als Einstieg in den Tag sieht. Genau diese entscheiden auch, wie die Tagesstimmung so sein wird. Sind die Nachrichten gut, die Logs, die per E-Mails gesendet werden, positiv, dann verläuft der Tag auch positiv. Sind die aber nicht so gut, hat die Person, der man einen Virus oder Trojaner geschickt hatte, diesen gefunden, beispielsweise, so wird der Tag sehr schlecht verlaufen. Aber an diesen Tag sollte es nicht so sein. Es gibt nämlich noch einen "Alarm-Stufe-Rot"-Fall. Drei Wörter beschreiben alles, was das schlimmste ist, was uns Freaks richtig fertig machen kann: "Gar kein Internet". Hört sich irgendwie hart an, war es auch, denn ich hatte an dem Tag "Gar kein Internet". Ich bemerkte mein zittern kaum, denn die Aggressions- und die "Die-Welt-ist-gegen-dich"-Touren fingen an, sich dem Höhepunkt zu nähern. Natürlich konnte es nicht am Computer liegen. Es konnte nur einen Verantwortlichen dafür geben, der auch gleich zur Rechenschaft gezogen werden sollte. Meine Binäre Welt nimmt mir niemand weg. Man muss bedenken, dass ich mittlerweile knapp zwölf Stunden kein Internet mehr hatte. Gesagt, getan, ich musste bei Arcor anrufen. Nummer gewählt. Eine Computerstimme führte mich durch die verschiedenen Menüpunkte. Zwei, eins und Raute. Geheimzahl eingeben. So, nun sollte ich nur einen kurzen Moment warten bis ein Mitarbeiter frei wurde. Währenddessen wurde ich wieder von dem, meiner Meinung nach, zu unglücklichen Computermenschen darauf hingewiesen, dass ich doch auch gerne das Servicecenter unter Arcor.de benutzen dürfe. Gleich Firefox öffnen, Adresse eintippen, Hää- Mist! Ich habe ja gar kein Internet. Hmpf. Das war gemein. Nun, zumindest war die Musik gut, ich fing an mitzusummen. "Mhhhmmmmhhhmmm". Langsam fing ich an, ungeduldig zu werden. Ich war schon am überlegen, ob ich denen nicht eine E-Mail-Bombe senden sollte, aber dieses mal erinnerte ich mich schneller an die Tatsache, dass ich gar nicht die Möglichkeit dazu hatte. Insgesamt waren es 26,34 Minuten, in denen ich gezwungen wurde, zweitklassige Musik zu hören und immer wieder verspottet zu werden. ("Gerne können Sie auch unseren Service kostenlos unter Arcor.de benutzen"). Plötzlich geschah es. "Guten Tag, Technischer Dienst Arcor, mein Name ist Frau K., wie kann ich Ihnen helfen?" Einen Moment lang verstand ich, was es hieß, auf Wolke sieben zu sein, wie das Gefühl war, Schmetterlinge im Bauch zu haben. Es war einfach Liebe auf der ersten Stimme.
Anfangs geschockt, aber sicher gefangen, reagierte ich natürlich ziemlich lässig. Ich legte meine rauchigste und zugleich hübscheste Stimme auf: "Hey, Darling. Natürlich kannst du mir helfen. Wie wärs, heute Abend?" Sie konnte dieses Angebot natürlich nicht ablehnen, "Für dich immer, mein Süßer"-

"Hallo?". Ich hatte wohl geträumt und nur diese, ja schon fast, übernatürlich schöne Stimme konnte mich aus meinem tiefen Schlummerschlaf wecken. Nervös schilderte ich ihr das Problem.
"Ja, wie ich sehe, haben Sie eine 6000er-DSL Leitung."
Ich musste sie gleich unterbrechen: "Eigentlich sollten wir eine 2000er Leitung haben, aber die anderen Mitarbeiter habens es wohl nicht auf die Reihe gebracht das umzuste-".
Dieses mal unterbrach sie mich: "Ich habe gerade bemerkt, dass Sie eine 2000er Leitung haben".
Ich wurde etwas skeptisch: "Aha, wir haben also eine 2000er Leitung, zahlen aber eine 6000er Lei-".
Den Satz konnte ich nie zu Ende bringen, denn ich wurde von einer wunderbaren Stimme unterbrochen: "Jaja, ist schon gut so... Ich werde mal nun einige Tests durchfüh..."...
Wie ihr seht, hat diese Frau nicht nur eine unbeschreiblich süße Stimme, sondern sie hat auch noch unbeschreiblich viel Intelligenz. Ich erzähle ihr, dass wir zu viel zahlen, sie will das gar nicht hören und wechselt geschickt das Thema, ohne mich zu verletzen und ohne mir den Anschein zu geben, dass sie mir nicht zugehört hätte. Wow. Eine "Wucht" ist diese Frau K. Sie schlug mir danach noch vor, den Techniker kommen zu lassen. Fragte mich aber nicht nach meinem System, nach meinem Modem oder nach irgendetwas, Hauptsache, der Techniker konnte kommen und meine Wohnung besichtigen, nein, nicht mal das sagte sie mir. Jetzt würden die Leser denken, der Master-F- lässt sich von so einer hübschen Fra... äääh ich meine ... Stimme reinlegen. Das stimmt leider nicht. Es liegt doch klar auf der Hand, dass die gewisse Frau K. Gedanken lesen kann und zwar über das Telefon. Ist doch ganz klar, deswegen muss sie das nicht wissen. Okay, vielleicht übertreibe ich da ein bisschen. Bestimmt ist das ein Service von denen und jeder von Arcor kann Gedanken über das Telefon lesen, aber bestimmt hat nicht jeder von den Mitarbeitern so eine extrem hübsche und süße Stimme, oder? Ich wusste aber natürlich sofort Bescheid und gab ihr mein "Na klar", in der Hoffnung, dass alle Techniker zu beschäftigt oder sonst etwas waren und sie persönlich vorbei kommen musste. Ich glaube, es ist natürlich nur reine Spekulation, dass sie das gleiche hoffte.
Ich habe ihr den Ring geschickt, der aus Plastik, Silber, und mit einem fast so mörderisch hübschen und mörderisch süßen Sticker, aber nur fast so mörderisch süß und mörderisch hübsch, wie ihre Stimme. Hmpf. Das war meine Geschichte.
Zehn Tage später:
Nun habe ich eine Anzeige bekommen. Wegen Ruhestörung und Bedrohung. Woher sollte ich denn wissen, dass auf dem Sticker ein Messer voller Blut, ein Messer, dass in den Bauch einer Frau gestoßen wurde, gezeichnet war. Ich finde eben so etwas süß. Anscheinend nicht die werte Frau K. Sie hat mir ebenfalls gesagt, dass sie mich nicht mag. *schnief* Was solls, das Leben geht weiter. Übrigens, wer noch das Ende meiner Arcor Geschichte wissen will: Nun, der Techniker rief am nächsten Morgen an um einen Termin zu vereinbaren. Außerdem erzählte er mir nebenbei, dass wenn das Problem an meinem Computer oder an unserem Modem läge, müssten wir seine Kosten bezahlen, die weit über 150,00€ hinaus gehen würden. Das konnte ich so nicht auf mir sitzen lassen, ich sagte den Termin ab und rief wieder bei der Arcor Störungsdienst-Hotline an. Damals noch verliebt, hoffte ich natürlich auf Frau K., aber stattdessen ging ein gewisser Herr S. dran. Seine Stimme war nicht so toll, aber er schickte mir ein neues Modem. Nun funktioniert zwar mein Internet, aber mein PC macht "FaxXxen" (<- Special Wort).
Eine kleine Sache noch: Als ich die Kommentare las, war ich wirklich sehr, sehr erstaunt. Der Mustafa (desi-style <- Schleichwerbung) war wirklich sehr nah dran. Ein Riesen Respekt für ihn, Applaus. Ich bin immer noch hin und weg ^^

Das typische Ende: Eine Sache, an die ich mich die letzten Tage besonders erinnert habe, dieses mal ein kleiner Spruch:
"Wenn wir schon auf der Welt sind, müssen wir hier wohl leben. Wenn das Leben wie Gift ist, müssen wir es trotzdem so hinnehmen"

Hübscher Satz!
Genauso wie die Stimme ...

Vielen Dank fürs Lesen, ich hoffe ich konnte euch einen großen Stein vom Herzen nehmen (Denke da besonders an unsere Weiblichen Zeitgenossinnen hehehe *fieses grinsen* ^^)
Liebe Grüße, Passt auf euch auf, Und immer schön clean bleiben.
Euer Master-F-

4. Januar 2008

Internet, Liebe &Co.

Ja, er ist wieder da. Nach einer einwöchigen Pause, also ohne Internet, geht es wieder los. Das heißt eigentlich, dass ich noch ein paar Sachen zu erledigen habe. Das wird spaßig :/
Jedenfalls ist in der Woche wirklich viel passiert. Allein das, was Arcor mir erzählt hatte, allein das reicht ja schon für einen Eintrag. Und außerdem habe ich mich verliebt. Die Glückliche, eigentlich weiß sie noch gar nichts davon, wird morgen meinen Ring, den ich extra für diesen Anlass aus dem Automaten herausgefischt habe (Plastik, mit einem Silber-glänzendem Sticker; musste über zehn mal 20 Cent einwerfen, bevor der herauskam), bekommen. Bis dahin dürft ihr raten, wer die Glückliche ist. Jetzt ist es jedenfalls viel zu spät, ich bin wirklich sehr Müde, um einen Eintrag dafür zu schreiben. Jedenfalls hat sie eine wirklich "Mega"-Süße Stimme. Mehr kann ich nicht verraten, das hat einen Grund. Das war übrigens wieder ein Tipp ^^
Also, ich bin auf die Kommentare gespannt.
Liebe Grüße
Master-F-