3. Juni 2008

Mein .. "Kampf"

Also, es hört sich jetzt sehr radikal an, aber das ist es nicht. Es soll nur die Leute auf meinem Post aufmerksam machen.

So, ich hatte gestern am Sonntag mal wieder Nachtschicht. Ich mache nämlich zur Zeit Zivildienst in einem Internat, dass bei mir in der Nähe ist. ( Kleiner Trick, lasst euch Ausmustern ;) )

Es war schon halb 3 und ich wollte/sollte pennen gehen. Da es ziemlich warm war und ich die Nachtluft genießen wollte, kippte ich das Fenster. Zur Sicherheit vor Mücken habe ich den Vorhang aber vor das Fenster gelassen.

5 min. vergehen.. 8 min.. PLÖTZLICH ein "Insekt an die Wand flieg- Geräusch". Ich, der kein Insektenliebhaber ist und auch keine Spinne als Haustier hab, bin sofort aufgesprungen und hab das Licht angemacht. Mit einem Hausschuh bewaffnet ging ich an das Viech mit den langen Beinen los. BTW .. Das Viech habe ich vor dem schlafen gehen noch gesehen, es war beim Fenster in der Ecke.. regungslos und regungslos. Zur Sicherheit habe ich noch den Vorhang vor die Mücke gemacht damit sie schlecht rauskommt. Aber ich habe mich getäuscht, die Mücke ist sehr wohl rausgekommen und wusste auch genau wo ich bin. Ziemlich hinterhältig und klug.
Naja gut, zurück zur Schlacht: Nachdem ich die Mücke dreckig erwischt hatte, entdeckte ich eine 2. kleinere Mücke. AHA, dachte ich mir, dass ist bestimmt ein Kind von der großen Mücke und ließ den Schuh an zweites mal an die Wand klatschen. Noch mit voller Adrenalin und Raserei-Symptome stand ich Zimmer, in der rechten der Schuh und schwer schaufend. Ok, das wars, dachte ich mir. EBEN NICHT !! Ich höre aufeinmal wie etwas gegen die Lampe flog. Das Blut pumpte mir wieder heftig durch die Adern und die Augen unterliefen rot (ok, das ist jetzt echt übertrieben..sry). Die ausgewachsene Mücke flog im komischen Zick-Zack Verteidigungsflug, jedoch hat ein gezielter Senkrechthieb zur Decke, das Biest geknockt. Es klebte so seltsam an der Decke, an einem Bein. Jetzt war ich aber richtig fertig. Nachdem ich alle Mücken die Toilette runtergespült hatte ging ich wieder ins Bett. ..
Plötzlich spürte ich was an meinen Haaren! Sofort setzte ich mich auf und schaute nach. Diesemal war es allerdings ein falscher Alarm. Bestimmt bild ich mir das ein, dacht ich mir. Ihr kennt es doch wenn man grad an Läuse z.B. denkt, dann fängt plötzlich auch an zu jucken.
Ca. 4 min später..

"DAS AN DIE WAND-FLIEG-GERÄUSCH" !!

Ich tickte total aus! Stieß die Decke zurzeite und machte das Licht an. Dicht neben mir war das Viech rumgeflogen, bereit gewesen für den Angriff. Ich hollte kräftig und es klatschte richtig saftig, so richtig halt. Auf der Toilette schickte ich das Geschmier zu den anderen Kompanen.

Vor dem schlafen gehen machte ich dieses mal das Fenster zu. (Es war ya nur gekippt und der dicke Vorhang war auch davor) Seltsam, aber das war es mir Wert.

Jetzt zurück zu Mücken. Ganz ehrlich, es war schon etwas gruselig. Die Dinger waren voll intelligent. Die erste Mücke war am Anfang ganz reglungs und weit weg in der Ecke, bis ich das Licht aus gemacht hab und schlafen gehen wollte. Dann war das Viech plötzlich ganz nah bei mir, mit dabei "der Sohn" oder kp :S und ein anderes ausgewachsenen Biest. Bestimmt war es so:
Der Vater (1.Mücke) wollte dem Sohn zeigen wie man Beute macht. Da der "Sohn" etwas aber auch nur etwas weiter weg war und zuschaute. Mücke 3, sollte Schmiere stehen und war demnach auch verspätet aus dem Versteck gekommen. Mücke 4 war ein Einzelgänger und hat gewartet bist der Fight zwischen mir und den 3 Mücken zu Ende ist. Es wollte meine Erschöpfung ausnutzen und ist sehr hinterhätlig im dunkeln gekommen. Zum Glück bin ich da total ausgerastet sonst hätte ich heute einen Stich.

Der Sommer wird heiß.. passt auf!

Danke fürs lesen und bitte um komments, nochmals danke

HDGL und Busii und zum abrunden --> xD

22. April 2008

Gedanken hoch Zwei

Gedanken ² - Ein sehr nachdenklicher Post


Für die ganz Faulen zum Hören:



Es gibt Tage, da gehe ich durch die gelben, sonnendurchfluteten Straßen, grüne Gebüsche lächeln mich an, die roten Rosen werden bei meinem Anblick ganz rosa. Stolz fliegen Vöglein über mich, mal schnell, mal langsam, mal heiter, mal fröhlich. Sie zwitschern ihre Liedlein, nur für mich. Nur um mich dreht sich die Welt, nur um mich.

Tief in meinen Gedanken stolzziere ich voran, freue mich über alles und jeden. Könnte keiner Fliege etwas zuleide tun, könnte keinen Anruf abweisen, der mein Handy erreicht. Mit einem grinsen in meinem Gesicht, so breit, wie der Amazonas lang ist, so frisch, wie Weichspüler, gehe ich voran. Immer geradeaus, immer weiter geradeaus.
Es gibt Tage, da muss man an solche Tage denken. Auch an solchen Tage gehe ich durch gelbe, sonnendurchflutete Straßen, auch die Gebüsche lächeln mich an, jedoch kann ich dieses nicht erwidern. Manchmal, da bin ich traurig. Auch an solchen Tagen bin ich tief in meinen Gedanken versunken, vielleicht etwas zu tief. Vielleicht auch im falschen Gedanken, im falschen Film. Ich komme mir blöd vor, ich kann es nicht begreifen warum, ich weiß nicht wie, weshalb und vor allem wozu. Diese Gedanken lassen sich nur sehr schwer kontrollieren, sie schweifen aus, sie schweifen immer weiter aus. Jeden Moment könnten sie zu ende sein, jeden Moment freue ich mich diese Gedanken aus meinen Kopf zu bannen, doch gerade diese Gedanken sind es, die das Leben lebenswert machen, mich zum Individuum zurückbefördern, mir den rechten Weg zeigen. Manchmal, da bin ich traurig, manchmal da übernehmen andere Emotionen die überhand, leiten mich, leiten mich in Wege, in Kreuzungen, die ich nicht kenne, die ich nicht kennen will, aber dennoch bin ich neugierig, wie dieser Weg enden wird. Wieder kommt es mir so vor, als würde dieser Traum zu ende gehen, dieser Traum, der gar kein Traum ist, aber doch ein Traum ist. Vielleicht ist es auch ein Alptraum, vielleicht auch nicht. Jeden Moment könnten diese Gedanken zerstört, ausgelöscht werden, aber just in diesem Moment werden sie nicht verloren gehen, dieser Moment ist der entscheidende, dieser Moment sagt alles aus, was in meinem Leben jemals passiert ist, was passieren wird, was nicht passieren wird. Ich höre Vöglein Lieder für mich singen, Lieder, die so fröhlich sind, dass ich nicht weiß, ob ich weinen soll, oder lachen, ob ich sie ernst nehmen soll, oder für einen Witz halten soll. es ist ein süßer, duftender Gesang, ich möchte ihn nicht verlieren, verliere ihn dennoch. Umso stärker ich versuche, diese Gedanken, diesen Gesang zu halten, desto eher verschwindet er. Die Gedanken, die mich geplagt hatten, sind mir plötzlich wichtig geworden, ich brauche sie nochmals. Die Sucht, die süße Sucht, die liebliche. Jetzt ist der Augenblock gekommen, Abschied zu nehmen, Abschied von dieserlei Gedanken.
Es gibt Tage, die sind wunderschön und dennoch so hässlich, so hässlich, dass ich sie nicht mehr haben will, dennoch bleiben sie, binden sich an mich, an mich, um das sich alles dreht. Diese Gedanken bleiben standhaft, bleiben so lange, bis ich sie mag, bis sie mir etwas bedeuten, erst ab da an fangen sie an, sich in Nebel aufzulösen, in Nebel, der schöner ist als alles andere, was man sich vorstellen kann. Als alles andere, was es gibt.
Gedanken, was ist das, Gedanken, die falsch ausgesprochen, etwas gutes und schlechtes sein können.

Hintergrund: Das ist eigentlich ziemlich improvisiert, der Post hat eigentlich nicht irgendeinen tollen Hintergrund. Es ist einfach so, dass mein Leben in letzter Zeit so verwirrt war, dass ich es eigentlich gehasst habe (die Verwirrtheit). Jetzt scheine ich viele Dinge erkannt zu haben, viele Personen werden sich in diesem Post bestimmt wieder finden. Es werden genau die Leute sein, die wenig darüber nachdenken müssen, um lange darüber nachzudenken. Genau an diese Leute geht der Post, genau an euch. Die, die mir Kraft geben, die, die mir wichtig sind, genauso wichtig, wie ich ihnen. Geben und Nehmen, Geben und Gebenlassen.

Vielen Dank fürs Lesen/Zuhören.

Euer nachdenklicher Master-F-

21. März 2008

Die U-Bahn Schläger und wie ich entkam...

Die Schilderungen von Master-F-: "Was sind U-Bahn Schläger, was ich von ihnen halte und mein erster Kontakt zu ihnen."

Es ist wieder spät geworden. Ich warte auf die U5 am Odeonsplatz. Die Anzeige sagt mir, dass ich 12 Minuten warten muss. Ich würde ja zu Fuß gehen, aber ich kenne mich einfach zu schlecht in den U-Bahn Tunneln aus. Also beschließe ich zu warten. 01:08 Uhr. Die insgesamt knapp 120 langen und kalten Meter der Plattform pressen sich in mein Gehirn ein, ich erwarte das schlimmste. Dennoch betrachte ich das lustige vorbei huschen der Mäuse. Sie sind grau. Genauso wie das alles andere drum herum. Anscheinend haben sich die Architekten etwas helles erhofft, ja, die Wände sind ja auch bunt, trotzdem wirken sie auf mich kalt und ungemütlich. Hier würde ich nicht meine Nacht verbringen wollen. Die Maus ist jetzt ganz nah an meinem Schuh. Eine zweite rast an der ersten vorbei und schnappt sich das vergammelte Stückchen Apfel, was auf einer Zeitung lag. Natürlich lässt sich die erste das nicht gefallen und stürzt sich auf ihren Kameraden, vielleicht sogar Bruder. Oder vielleicht auch Schwester. "Woran erkennt man eigentlich, ob eine Maus, bzw. ein Mäuserich männlich oder weiblich ist", geht es mir durch den Kopf. Die Menschheit war schon beim Mond, sogar drauf, jeder weiß, dass man dort nur mit einem speziell dafür erbautem Dings hinfliegt, aber wenn man jemanden fragt, ob die Maus männlich oder weiblich ist, dann bekommt man meistens folgende Antwort: "Ach, ist das eine Maus? Ich dachte immer, das wären Ratten, weil die doch so grau sind".
Manchmal komm ich mir schon blöd vor, dass musste ich jetzt raus. Liebe Menschen, auch Menschen, die mir nicht aufs Korn ähneln, und es ist mir gerade egal ob man "aufs Korn ähneln" sagt oder nicht, sind Menschen. Warum kann es dann keine grauen Mäuse geben? Solche Gedanken gingen mir gerade durch den Kopf, als ich plötzlich Stimmen hörte. Man muss dazu sagen, dass die Stimmen ziemlich laut sein mussten, denn ich hatte gerade meinen MP3-Player an und das nicht unbedingt leise. Ich zupfte einen meiner geliehen Kopfhörer aus meinem Ohr und bemerkte jetzt erst, wie still es war. Mit einem Mal wurde die Stille durchbrochen, wie als würde plötzlich eine Bombe explodiert sein. Direkt neben mir. Jedenfalls war die Quelle leicht auszumachen, denn es war meine schlimmste Befürchtung: U-Bahn Schläger! Sie waren zu fünft oder sechst und wahrscheinlich auf Opfersuche. Wie ihr bestimmt schon wisst sind diese gemeinen Kerle Nachtaktiv. Sie leben ausschließlich in Gruppen, wobei meistens die kleinen, dünnen und schwachen die Anführer sind. Hier genauso. Der kleinste von ihnen schien ihr Anführer zu sein. Ich konnte das an einer ganz einfachen Sache so festlegen: Er war vorlaut und unterdrückte die anderen. Jedenfalls haben diese berüchtigten U-Bahn Schläger eine eigene Sprache, die sie "Slang" nennen, dieser ist meistens für die Umwelt kaum verstehbar. Die einzelnen Gruppen untereinander führen meistens Krieg, woran man erkennen kann, dass die "Graffitis" und noch andere Zeichen zur Reviermarkierung gedacht sind. Es gibt noch einige Altertümliche U-Bahn Schläger. Ich denke, diese waren welche von dieser Sorte. Man munkelt sie schlachten ihre Hühner daheim in der Badewanne. Lecker.
Ich starrte sie an, wie sie miteinander kommunizierten. Es hätte keiner verstanden, aber glücklicherweise bin ich auch im Ghetto aufgewachsen, in NPL. Ich konnte so etwa ausmachen, was die von mir wollten. Plötzlich schaute mich der Anführer von ihnen an und sagte (auf türkisch, also nicht im Slang): "Bakma bana öyle, lan?". Ich sah mich gezwungen ihm zu antworten: "Nikis Türke Bruder, Türkmüssen hire". Daraufhin wurden viele Wörter in türkisch auf mich geworfen, von denen ich nur einige aufnehmen konnte: "sen türk degilsin ama türkce biliyorsun... ne is?" Ich wusste daraufhin nur eine Antwort: "Tschakk Tirma!". Er sah mir tief in die Augen. Für einen Bruchteil einer Sekunde war es still, es funkelte zwischen uns, nicht so wie ihr denkt, sondern wie ein brutaler U-Bahn Schläger denkt. Mit einem Schlag wurde wieder die herrliche Ruhe durchbrochen und sogar die Maus verschwand.
"Hast du ein Problem, oida?"
"Wie meinst du das?"
"Du weißt ganz genau, wie ich das meine, HAST DU EIN PROBLEM HAB ICH GEFRAGT, AUF MAUL??"
"Hmmm... also mir fällt grad nichts ein, ... ich habe eigentlich kein Problem"
"Ich sehs doch, du HAST EIN PROBLEM!"
Er ballte seine Finger zu einer Faust.
"Naja, jetzt wo dus sagst, ich habe schon etwas, was mich traurig macht: Woran erkenne ich denn, ob eine Maus männlich oder weiblich ist?"
Er sah mich an, als hätte ich ihm den Lolli, den er gerade im Mund hatte, weggenommen.
"Setz dich hin" sagte er ganz ruhig zu mir und ich tat wie mir gesagt. Rechts von mir setzte er sich hin und begann leise aber selbstsicher fortzufahren: "Bruder, das war die schönste Frage, die ich jemals gestellt bakam. Weißt du, andere Leute würden jetzt sagen 'Ist das etwa eine Maus? Ich dachte das wäre eine Ratte, die ist doch so grau', aber ich bin nicht so einer. Ich kenne den Unterschied zwischen Ratten und Mäusen, Lan! Schau Bruder, es ist eigentlich nur eine Frage der Chromosome, ob X oder Y-Chromosom, das macht den Unterschied. Für uns Normale U-Bahn Schläger macht das keinen Unterschied. Es gibt so viele Politische Verzweigungen und du machst dir Gedanken über so etwas. Bruder, sieh den Unterschied zwischen wichtig und unwichtig. Schau, die Politik streitet sich über uns, über uns U-Bahn Schläger, dabei sind wir eigentlich richtig nett. Ich versuche dir das mal an einem Beispiel zu erklären: Ein älterer Herr war mit seinem Handy beschäftigt. Es klingelte plötzlich. Er wurde ziemlich rot, es war ihm peinlich, dass sein Handy klingelte, denn der Klingelton, der eingestellt war, wahrscheinlich hat sein Enkel an seinem Handy gespielt, 'Hit em up', du weißt schon, von 2Pac. Er hantierte mit dem Handy, bekam es aber nicht leise. Es klingelte so lange weiter, bis es von selbst ausging. Nach einigen Minuten wiederholte sich dieses Schauspiel, Lan. Das ganze passiert noch dreimal, beim dritten mal bin ich zu ihm hingegangen und hab zu ihm gemeint: 'Hey Opa, hast du ein Problem?'. Er hat nichts gesagt. Also hab ich logischerweise gesagt: 'Zeig mal dein Handy man'. Er hats mir gleich gegeben. Ich meinte dann nur: 'So ein Scheißteil', denn ich wusste auch nicht, wie man das ausstellen konnte. Ich meinte zu ihm: 'Hey, verkauf das lieber, hol dir ein besseres für dich.' Er hatte vor irgendwas Angst. 'Ich geh zu Polizei...' sagte er ganz ängstlich. Dabei wollte ich ihm nur helfen. Vor lauter Panik hab ich ihm das Handy zugeschmissen und bin blöd mit meiner Hand an ihn gestoßen, auf jeden Fall fing seine Nase an zu bluten. Ich rannte natürlich gleich weg, was wenn er wirklich die Polizei holen würde. Am nächsten Tag war das natürlich in der Zeitung, aber ganz anders. Sie betreiben Politik und zwar mit UNS. Wenn ich dann nicht mehr wählen gehe, ich hab ja den Deutschen Pass, dann wundern die sich natürlich. Das haben die aber davon. Oder? Ist ja fast so, als würdest du ein Huhn in der Badewanne schlachten wollen. Das zappelt auch die ganze Zeit rum, verstehst du was ich meine?"
"Siehste, was hab ich vorher gesagt? Richtig, Altertümlich!", dachte ich mir. Vor mir lief eine weiße Maus, eine strahlend weiße Maus. Wie das wohl zustande kam in dem ganzen Dreck? Die U-Bahn fuhr ein, die Maus rannte weg und mir wurde einiges klar. Ich sagte zu ihm: "Das stimmt ja gar nicht, ihr seid ganz, ganz böse Buben! Und die Mäuse, ... die bringt auch der Storch, und nicht irgendwelche Kromodingsdabumsda! Die Bild-Zeitung hat recht und nicht ihr, ihr bösen und gemeinen Buben." Ich rannte um mein Leben. Die fünf Ausländer und zugleich U-Bahn Schläger mir hinterher. Ich schaffte es in die U-Bahn und hatte Angst, dass die Tür zu spät schließen würde. Tat sie aber nicht. Die U-Bahn Schläger rannten glatt gegen die U-Bahn. Sie klopften böse an die Türe und schrien nach vorne: "Mach die Tür auf man, ich schwörs dir, mach die Tür auf oder ich hau dich, du Piter man!". Durchsage: "Ihr spinnts doch wohl, gehts euch noch gut?? Typisch U-Bahn Schläger...". Ich sah wie zwei U-Bahnwache Leute kamen und eine Diskussion brach aus. Die U-Bahn fuhr los. Der Anführer der bösen Buben hielt etwas hoch und im letzten Moment erkannte ich es: Meine Tüte. Es war die Tüte mit meinen Süßigkeiten und etwas Kleingeld. Sie hatten tatsächlich versucht mir die Tüte zu bringen und haben eine Anzeige riskiert. Stopp. Das stimmt nicht. Sie wollten bestimmt mir noch mehr Sachen klauen! So sind die nun mal, die gemeinen U-Bahn Schläger!
Dieses mal konnte ich entkommen, aber nächstes mal? *'Fortsetzung folgt...' Musik*
Und die Moral von der Geschicht
Traue keinen U-Bahn Schläger nicht.
Sonst hast du Problem, oida.

Also, so weit so gut,
Mit freundlichen Grüßen
Der Liebe Master-F-

P.S.: Habt ihr schon mal Hase gegessen? Ich heute schon! Am Anfang dachte ich, dass es nicht so die "Berauschung" schlecht hin sein wird, aber im Nachhinein... es war eigentlich ganz lecker, ziemlich zart und süß. Aber nicht gebraten, sondern gebacken! Mit einer süßen Soße oben drauf. Und noch etwas Schokolade. Komische Mischung? Nein! Besonders das Innere war relativ zart, köstlich und süß. Wo es so etwas gibt? Bei jedem Bäcker ;-)

2. März 2008

Guten Tag, Die Fahrscheine bitte...

Es gibt schon sehr seltsame Gründe. Warum streiten sich die Menschen?
Ich wurde heute mal wieder Zeuge von einem dieser seltsamen Gründe. Es ist 01:45 Uhr. Wir, d. h. meine Familie und ich, warten im Bus. Noch sechs oder sieben Minuten, dann fährt er ab. Aber noch muss gewartet werden. Ich sitze nicht in der hintersten, aber eine davor, Reihe, habe meine Augen geschlossen und lausche dem Geräusch, welches die Kopfhörer ausspucken.
"We don't need your hypocrisy, execute real democracy, post-industrial society, the unthinking majority ..."

Öffne meine Augen und sehe einen Mann mit dem Busfahrer reden. Der Fahrgast, scheint Türke, 30 zu sein, der Busfahrer Serbe oder zumindest aus der Richtung, mitte 40. Jedoch ist das rein nach dem Aussehen beurteilt, ich kann mich auch irren. Beide haben einen "ausländischen" Akzent. Die zwei-Hände-voll-plus-einem-Finger Leute, inklusive meiner Familie lauschen und beobachten aufmerksam das geschehen. "Sehr eigenartig", denke ich mir und löse den linken Kopfhörer.
" ... nein, habe ich nicht", ruft der Fahrgast. "Haben Sie schon!", erwidert der Fahrer. "Ich habe dich nicht angefasst, was ist denn überhaupt los", hört man den Fahrgast wütend sagen. "Ich habe dich (Man beachte hier, von einem "Sie" wird jetzt ein "Du") doch nur nach der Fahrkarte gefragt.". Ich mache nun auch mein rechtes Ohr frei. "Hey, ich glaubs nicht, Oida, ich hab dir nur die Fahrkarte gezeigt ...", versucht der Fahrgast zu sagen, wird aber vom Busfahrer unterbrochen: " ... du hast mich angefasst!". "Ich wollte doch nur die Fahrkarte nicht so weit weghalten, damit du es besser siehst. Ich hab dich erst angefasst, nachdem du mich auch angefasst hast."
"Das stimmt doch gar nicht. Geh jetzt"
"Nein, das mache ich nicht, warum kannst du mich denn nicht wie andere Fahrgäste behandeln?"
"Warum kannst du dich denn nicht wie andere Fahrgäste benehmen? Setz dich jetzt hin!"
"Nein, ich packe jetzt meine Fahrkarte ein, solange warte ich hier noch."
Der Busfahrer antwortet darauf nicht. Der Fahrgast, sichtlich dadurch verwirrt, dass der Busfahrer nichts sagt, redet bzw. brüllt nach einer Schrecksekunde wieder weiter:
"Typisch, er ist bestimmt grad mal drei oder vier Monate in Deutschland, fährt Bus und denkt sich was..."
"Noch zwei Wörter und ich ruf die Polizei"
"Kannst du ja gerne machen, ich habe ja eine Fahrkarte. Grüezi fix, verstehst du das denn nicht? Ich bezahlte höchstens 40€, ..."
"Ruhig jetzt!"
"Ich lebe schon seit 30 Jahren in Neuperlach und der ist gerade mal seit vier Monaten hier und denkt, er wärs, OIDA!!! Bestimmt so ein **** (<- Nationalität, ich will aber meinen Blog nicht mit solchen "Flucheleien" verschmutzen, deshalb Zensur!)"
Der Busfahrer hat dem nichts mehr erwidert, aber man muss dazu sagen, dass er sehr leise gesprochen hat, als er das sagte und der Busfahrer hat es nicht gehört.
Danach war erst einmal Ruhe. Es kam unsere Haltestelle, diesselbe, die der Fahrgast auch hatte. Er stellte sich ganz provokativ mit seinem McDonaldsbecher zu der ersten Tür. Einen Moment lang glaubte ich, dass es gleich wieder beginnen würde, doch es kam nichts. Als der Bus hielt stand auch der Busfahrer aus, beide sahen sich von Gesicht ins Gesicht, wie als wäre es Liebe auf den ersten Blick, doch es wurde nicht gesprochen. Der Fahrgast würdigte dem Busfahrer keinen Blick mehr und ging raus. Der Busfahrer musste natürlich einen Grund finden, denn er stand ja immer noch. So ging er zur Tür und tat anscheinend so, als hätte sie einen Schaden und müsse repariert werden.
Und die Moral von der Geschicht, ... die find ich nicht.
Klingt blöd, ist auch so, ich habe keinen Plan, warum sich die zwei Menschen gestritten haben. Weil der eine den anderen angefasst hat oder aber auch umgekehrt.
Die Spinnen doch ...

Knut? Welcher Knut? ... Oh, naja, die Fortsetzung der Geschichte, die kommt schon noch!
Jedes mal, wenn ich die fortsetzen will, dann werde ich so wütend, dass ich gar nicht mehr weiterkomme! Ihr müsst einfach nur hoffen, dass es mir schlecht geht, dann werde ich die ganze Wut auf Knut auslassen. Übrigens: Ist es Zufall, dass sich Wut und Knut reimen?
Hmpf. Eher weniger!
Nun, ich gehe jetzt schlafen. Was mich sehr interessieren würde:
Was denkt ihr, wer recht hatte?
Und wer hat denn nun wen als erstes angefasst?
Wer hat cooler reagiert, der Busfahrer, der Fahrgast oder --> ICH <--?
(Ich denke, die Frage beantwortet sich von selbst!)
Bitte packt mir das und alles andere, was ihr dazu denkt, in einen Kommentar. Ich bin euch dann sehr dankbar. Das gilt an alle! Also, auch die, die das "nur so" lesen, ich will einen Kommentar, von jedem, von JEDEM, der das hier liest! ;-)

Ich wünsche allen eine Gute Nacht, ein schönes Wochenende und bloß nicht vergessen: immer schön clean bleiben!

Liebe Grüße
Der Coole Master-F-

16. Januar 2008

Knut, Flocke und ich ...

Knut, wie er lebt, was ich von ihm halte und was wer ist eigentlich Flocke?

Der kleine, süße Knut. Alle mögen ihn. Ich nicht. Es gibt viele andere Leute auch, die ihn nicht mögen, aber ich habe persönliche Probleme mit ihm. Sollte ich besser sagen, dass ich diese Probleme mit ihm hatte? Bei allen, die Knut noch nie so richtig gemocht haben, wird sofort ein Licht aufgehen: Der "neue Knut", übrigens weiblich und Flocke genannt, ist jetzt voll im Trend. Alle die sich diesem Trend nicht anschließen, die werden einfach davon überrollt.

Nirgends ist man mehr sicher. Schaltet man den Fernseher an, liest Zeitung, überall ist er, Knut . Durch "Connections" habe ich mitbekommen, dass die U-Bahn-Schläger, die kursieren zurzeit auch durch jede Zeitung, jedoch mit sinkender Tendenz, haben einfach nur ihre Kopfhörer zu Hause vergessen. Also mussten sie ihr Handy laut machen, wer haltet es schon mehrere Minuten, ja ganze Minuten, ohne Musik aus. Der alte Mann kam zu ihnen und meinte ganz argwöhnisch, dass sie sich doch mal ein Beispiel an Flocke nehmen sollten. Den Rest der Geschichte kennt ihr ja. Nun gut, vielleicht ist es nicht ganz so abgelaufen und vielleicht sollte man auch darüber keine "Oronie" betreiben, aber das ganze ist mir sehr suspekt. Ein guter Freund beschrieb unseren lieben Knut als "Zeckenfänger", als wäre dies schon nicht genug, setzte er noch den Begriff "Plüsch-Ratte" ein, sofort waren Zwölf Leute um ihn und zwangen ihn, sich zu entschuldigen. Natürlich tat er dies nicht. Wir waren sehr glücklich, vorerst zumindest, dass ein alter Mann, er hatte typische "U-Bahn geschlagener"-Symptome, die Polizei gerufen hatte. Leider mussten wir feststellen, dass sogar die Polizei durch Knut beeinflussbar geworden war. So weit ist es in unserem freien Land gekommen. Als er sich immer noch weigerte sich zu entschuldigen, nahmen sie ihn mit auf das Revier. Er verbrachte die Nacht dort. Am nächsten Tag, ließen sie ihn frei, sie hatten auch keine andere Wahl, denn er blieb hartnäckig. Er wird immer noch vom Bundesnachrichtendienst abgehört. Ich bin wirklich stolz auf ihn. Leider ist es sehr schwer geworden etwas mit ihm zu unternehmen, er ist ja nun offizieller "Knut-Hasser" geworden und wird deshalb unhöflich angeredet, wenn überhaupt, denn die Blicke sagen auch sehr viel. Letztens sprach ihn eine Frau darauf an. Als er sich weigerte, Knut als süßes "Dings" zu sehen, wurde sie sauer, fing an zu brüllen und wollte wissen, was wir von ihr wollten und dass wieder die "alte Schule" eingeführt werden sollte. Damit meinte sie wohl die Trennung von U-Bahn-Sitzen, Kassen im Aldi und die "Dixi"-Klos. Knuts Freunde hier, Knut-Hasser da.
Bevor ich mich hier zu sehr vertiefe, komme ich lieber zu dem, was ich eigentlich vor hatte. Ich habe nämlich ein Gespräch mitbekommen. Ihr werdet das bestimmt interessant finden. Es geht, wie nicht anders zu erwarten war, um Knut und Flocke.
Mir war es gelungen, durch eine halsbrecherische Aktion in den Lüftungsschacht in Knuts Haus zu gelangen. Die Kunst war es, Knuts Zimmer aufzuspüren. Glücklicherweise hatte ich den Kompass X in meinem W850i eingebaut, deshalb war es einigermaßen möglich, mich in den Schächten zurechtzufinden.
Nach einigem hin und her war ich vor einem kleinen Gitter, wäre beinahe vorbeigekrabbelt, angelangt. Nur ein tiefes brummen und ein extrem helles Licht verrieten mir, dass ich hier richtig war. Durch das Gitter unter mir sah ich ein Zimmer, welches man nur von Prominenten Menschen kennt. Ein riesiger Spiegel, viele Kostüme, der größte Teil weiß, womöglich Bärenfell, und viele, viele Lichter, die den ganzen Raum in ein helles etwas verwandelten, so das alles glitzerte und sich im vollen Glanz von seiner besten Seite zeigen konnte. Die Wände, die ich erkennen konnte, denn das Gitter war doch etwas klein geraten, waren mit Bildern geschmückt, auf denen immer das gleiche Motiv, immer und immer wieder das gleiche Motiv zu erkennen war. Die Positionen und der Hintergrund waren von Bild zu Bild eigentlich immer dieselben. Auf jedem dieser Bilder war ein Eisbär drauf, auf einigen etwas größer, doch die meisten zeigten ein Jungtier. Genau jenes, wofür ich meinen Freund, das Samuraischwert, mitgenommen hatte, was ich an meiner Brust geheftet hatte. Plötzlich hörte ich wieder dieses ominöse Brummen und mein Blick fiel auf den einzigen Stuhl im Raum. Darauf war ein Eisbär, Beine verschränkt und auf dem Tisch vor dem Spiegel liegend, einen dicken Bauch, bequem ausgebreitet, der Stuhl musste aus Titan sein, schien er da zu schlafen. Es lagen einige Bier- und Vodkaflaschen neben ihm, doch das war nichts im Vergleich zu den Flaschen und Dosen, die unter dem Stuhl lagen. Ich wurde von einem klopfen unterbrochen, genauso wie Knut. Er fiel vom Stuhl. Ich versuchte anhand des Geräusches, was natürlich durch die Flaschen und Dosen verstärkt wurde, auszumachen, wie sehr dieser Sturz aus dieser lebensgefährlichen Höhe, weniger als ein halber Meter, weh getan haben musste. Der Eisbär stand sofort auf, schaute bestätigend, durch ein zu zwinkern seines Spiegelbildes und zupfte sich hier und da noch ein Haare zurecht.
"Herein", brummte er.
Ein Mann mit einem Tablett, auf dem Kaffee, Milch und Zucker war, betrat den Raum. Er ging sanftmütig vor den Eisbären, stellte das Tablett auf den Tisch vor dem süßen Knut, schenkte ihm Kaffee ein, warf einen pingelichst genau abgemessenen Schluck Milch hinein, dazu sieben Würfel Zucker. Er stellte den Kaffee auf den Tisch, machte einen Knicks und wartete gespannt. Knut schaute ihn an, brummte ihn an, nahm die Kaffeetasse, nahm einen Schluck. Die nächsten kaltblütigen Aktionen geschahen in Sekundenschnelle: Knut spuckte den Kaffee in das Gesicht des Mannes, warf die Kaffeetasse gegen die Wand und schrie: "Nennst du das etwa Kaffee? Kaffee?? Gesöff, so nenne ich das. Zu heiß, zu wenig Zucker, das kannst du den Zebras geben, dem ganzen anderen Mistvieh." und schlug plötzlich zu, schlug den Mann, der etwa zwei Köpfe kleiner war als er, ins Gesicht. Der Mann flog knapp drei Meter zurück, richtete sich aber sofort auf, holte aus und ... Fortsetzung folgt.

Der Post wird leider zu lang. Ich kann euch aber versprechen, dass die Fortsetzung bald kommt, denn ich habe den größten Teil schon geschrieben.

Also, bis bald

Liebe Grüße, und immer schön clean bleiben.
Master-F-

Es waren seltsamerweise einige Fehler drinnen. Ein Danke an Smail, der mir den Hinweis gab.